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  Home » Links » Zivildienst  
 
Du hast noch deinen Zivildienst vor dir, na dann viel Spaß. Um dir einiges zu erleichtern hier einige Links.
 
Der Einspruch vom Samariterbund Wien, auf Auszahlung von über 2000 Euro, vertreten durch Dr. Hannes Jarolim, wurde abgewiesen.
Hier ist es amtlich.
 
Antrag auf Abgeltung vermögensrechtlicher Ansprüche gemäß Zivildienstgesetz-Übergangsrecht 2006 (pdf) für den Samariterbund Wien
Alter Antrag auf Feststellung für ehemalige ZDL
Verpflegungskostenrückerstattung
 
Zivildienst.at
Samariterbund.at
ZiviForum.com
BMI-Verpflegungsmodell
G'fickter Zivi
Bild: der g'fickte Zivi!
Hast du vor den Zivildienst beim Samariterbund zu machen, dann lese hier weiter:

Am ersten Tag werden die Kleider ausgegeben. Solltest du mit dem Familiennamen im Alphabet ganz hinten stehen, dann gehe nachhause und komme am Nachmittag wieder:

Beispiel: Familienname S
Beginn: 8h, Dauer: 1 Stunde
Kleiderausgabe: 17h, Dauer: 5 Min.
Der Rest ist verlorene Wartezeit!!!

 
Diensttausch:

Du willst einen Dienst tauschen?
einfach mit dem Diensttauschzettel in die Fuhrparkleitung (FPL) gehen.

 
Dienstwunsch:
Du hast einen Dienstwunsch?
Die gewünschten Dienste (bis zu 4 Wochen!!) auf einen Zettel schreiben und in der FPL oder im Journal abgeben.
 
Wochenenddienste:
Solltest du am WE Dienst haben, Laptop, Musik und Buch nicht vergessen, da ist fast nichts los.
 
Nachtdienste:
In der Nacht kannst du entweder schlafen oder du solltest dir ein gutes Buch mitnehmen. In der Nacht ist nicht immer was los.
 
Mittagspause:
Ist auswärts 35 Minuten und in der Zentrale nur 30 Minuten.
Am Wochenende bist du besser dran wenn du dir etwas zu Essen mitnimmst.
 
Maut=Trinkgeld:
Um allen Gerüchten ein Ende zu setzen. Du kannst, wenn du beim Samariterbund im "Aussendienst" bist, mit durchschnittlich 1.400 € rechnen.
 
Bundesadler
Für alle die mich schon wegen Prüfungsfragen beim Test gefragt haben: leider habe ich keine mehr, sollte sie mir jemand zukommen lassen, dann werde ich sie natürlich ins Web stellen.
 

Zivis ziehen wieder vors Höchstgericht

Einrichtungen wollen Rückzahlungen senken und klagen über Personalmangel

Wien - Für Martin Ras ist es längst ein Kampf um Gerechtigkeit geworden. Im Jahr 2002 hat er seinen Zivildienst beim Wiener Roten Kreuz abgeleistet. 180 Euro im Monat bekam er damals für Verpflegung zugesprochen. Viel zu wenig, sagt er - später wird ihm der Verfassungsgerichtshof Recht geben. Mehr zum Thema Recht document.getElementsByName('ASC1876844928')[0].href='/AdServer/redirect/CSANV2_redirect.asp?File=7895&round=1876844928'; function omi1876844928() {window.status='Mehr zum Thema Recht'; return true;} function omo1876844928() {window.status=''; return true;}
Rechtsschutz- versicherung online bei Züritel bezahlte Einschaltung In einem Erkenntnis von Oktober 2005 hat der VfGH die bei Zivildienstorganisationen üblichen sechs Euro täglich sogar für "deutlich" zu wenig befunden. "Angemessen" sei vielmehr ein Betrag von 13,60 pro Tag, erklärten die Höchstrichter damals.

Zwei Herdplatten für 120 Zivis

Seither streitet Ras um die ihm zustehende Rückzahlung. Und steht sozusagen auf Kriegsfuß mit einer Verordnung. Diese gesteht den Zivi-Einrichtungen Abschläge zu, wenn es etwa eine Kochmöglichkeit gab. "Seltsam ist, dass bei mir eine Verordnung angewandt wird, die erst Jahre nach meinem Zivildienst erlassen worden ist", ärgert sich Ras. Er hätte in seiner Dienststelle kochen können, heißt es vonseiten der Zivildienstserviceagentur, die die Rückzahlungen für das Innenministerium abwickelt.

Dass rund 120 Zivis sich zwei Herdplatten hätten teilen müssen, wird nicht dazugesagt. Auch nicht, dass er als Helfer beim Krankentransport immer unterwegs war. Ras wartet nun nur noch auf den Bescheid des Innenministeriums. Dann wird er den Gang zum Höchstgericht antreten. Und er wird nicht alleine vorstellig werden, denn so Ras: "In meinem Umfeld kenne ich noch einige."

Nachzahlung

Stefan Speck etwa. Der heute 23-Jährige war Einsatzfahrer beim Roten Kreuz in Vöcklabruck, ebenfalls für sechs Euro am Tag. Das Innenministerium hat ihm nun eine Nachzahlung von 1500 Euro bescheinigt - womit noch immer 1300 Euro fehlen, würden die vollen 13,60 plus Zinsen verrechnet. Auch Speck kann die Einwände der Zivildienstserviceagentur nicht verstehen: "Es ist schön, wenn ein Kühlschrank in der Küche steht", sagt er zum Standard, aber wenn man von sieben bis 15 Uhr unterwegs sei, sei das eben nur wenig dienlich.

Der stellvertretende Behördenleiter, Ferdinand Mayer, meint, beim Thema Küche "prallen Sichtweisen aufeinander". Die Serviceagentur gehe bei ihren Berechnungen jedenfalls davon aus, dass die Essenszubereitung "analog zu einem normalen Beschäftigungsverhältnis" möglich sein muss. Und im Büro könne man ja auch nicht immer kochen, wenn man gerade Lust hat.

Für Ex-Zivi Speck hat die Agentur bislang nur eines positiv abgewickelt: Jene 1500 Euro, die er bereits zugesprochen bekommen hat, wurden auch binnen einer Woche ausbezahlt. Klagen will er trotzdem, denn: "Was Recht ist, soll auch Recht bleiben."

Klagen will auch SP-Justizsprecher Hannes Jarolim. Allerdings nicht mehr als Vertrauensanwalt der Zivildiener. Er vertritt jetzt den Arbeitersamariterbund, der sich dagegen wehrt, die durch die Rückzahlung entstehenden Mehrkosten nur zum Teil vom Bund ersetzt zu bekommen. "Das ist natürlich nichts, was die Zivildiener unmittelbar freut", weiß Jarolim. Die Seiten habe er deswegen aber nicht gewechselt, wie es ihm Grünen-Zivi-Sprecherin Theresia Haidlmayr vorwirft. Sie will jenen Zivis, die sich erneut an den VfGH wenden, aus Mitteln des grünen Bürgerinitiativenfonds helfen.

Die Zivildiensteinrichtungen kämpfen nebenbei noch an einer anderen Front: Mit Zivildiener-Personalmangel. Im Februar 2007 blieb jede vierte Stelle unbesetzt. In der Steiermark wurden beispielsweise von 150 angeforderten Zivildienern nur 58 zugewiesen. (von Peter Mayr und Karin Moser/DER STANDARD, Printausgabe, 11.4.2007)

Quelle: derStandard.at 10.04.2007

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